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Die 15 besten Mac Apps, an denen kein Weg vorbeiführt

Die besten Mac Apps (Foto: Macbook halb zugeklappt auf einem Holztisch in deinem dunklen Raum, nur beleuchtet durch das Display)

Kurzfassung: Diese Apps sollten auf keinem Mac fehlen, unabhängig davon wofür du ihn verwendest. Die besten Mac Apps zur Bedienung sind Alfred, Keyboard Maestro, Typinator, Yoink. Die besten Apps für die Sicherheit deines Mac sind 1Password, Malwarebytes, Micro Snitch, Backblaze und Radio Silence. Und einige praktische Helfer sind zudem Bartender, Amphetamine und iStat Menus. Ein guter Ersatz für die eingebauten Mac Apps sind Fantastical und PDF Expert. Ebenso wenig fehlen sollten Reeder und Mindnode. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert. Du findest hier ausschließlich Apps, die ich wirklich regelmäßig verwende.

Bei Millionen von Mac Apps fällt es schwer, sich für die besten zu entscheiden. Darum habe ich diese Übersicht der besten Mac Apps für dich erstellt. Sie erhalten eine Auswahl hochwertiger Apps, die auf keinem Mac fehlen sollten.

Dabei spielt es keine Rolle, welchen Beruf du hast oder welche Interessen du verfolgst. All diese Apps sind universelle Empfehlungen. Keine schließt die jeweils andere aus oder macht sie obsolet. Sie alle sollten früher oder später ihren Weg auf deinen Mac finden, wenn du deinen Mac wirklich nutzen willst. Wenn du alles aus ihm herausholen möchtest.

Aus diesem Grund nenne ich hier keine Apps, die spezielle Anforderungen bedienen. Also z.B. keine Apps zum Schreiben von Beiträgen oder Büchern, zum Bearbeiten von Fotos oder Designen von Grafiken – oder Apps zur Erstellung von Podcasts, zur Verwaltung deiner Aufgaben oder zum Schneiden deiner Videos.

Hier sind nur die absoluten Mac Essentials aufgelistet und ich hoffe, es ist etwas dabei, was dir helfen wird, deinen Mac noch effizienter zu nutzen.

Alfred App für den Mac

1. Alfred

Alfred ist die zweite App, die ich installiere, sobald ich einen neuen Mac aufsetze. Denn ohne diesen unermüdlichen Helfer wäre ich aufgeschmissen und würde viele Funktionen gar nicht wiederfinden.

Allerdings ist es unmöglich, Alfred in wenigen Worten zu beschreiben. Es ist ein (besserer) Ersatz für die integrierte Spotlight-Suche, du findest also problemlos Programme, Dateien und Order damit. Darüber hinaus kann es aber noch sehr viel mehr.

Musik steuern, im Web suchen, Systemkommandos ausführen, deine Zwischenablage verwalten, Textersetzung, Kontakte finden, mit zahllosen anderen Apps interagieren sind nur wenige der Möglichkeiten. Ein Taschenrechner ist genauso integriert wie eine umfassende Möglichkeit, eigene Workflows zu erstellen. Das sind quasi eigene kleine Programme innerhalb von Alfred, von denen es eine große Menge vorgefertigt sowie kostenlos im Web gibt.

Alfred ändert grundlegend, wie du deinen Mac verwendest und steuerst. Für mich führt kein Weg an dieser App vorbei.

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Keyboard Maestro App für den Mac

2. Keyboard Maestro

Bis ich mich auf Keyboard Maestro eingelassen hatte, dauerte es eine ganze Weile. Im Prinzip ist diese App recht ähnlich zu Alfred, insbesondere zu dessen Workflows: Du kannst mit Keyboard Maestro deinen ganzen Mac automatisieren, indem du kleine oder große Macros baust, die z.B. auf Knopfdruck ausgeführt werden. Oder um eine bestimmte Uhrzeit. Oder wenn ein USB-Stick eingesteckt wird. Oder, oder, oder.

Keyboard Maestro bietet dabei schon eine unheimlich große Anzahl an vorgefertigten Bausteinen, die du wie in einem Setzkasten einfach nur an der richtigen Stelle platzieren musst. Keine Programmierkenntnisse erforderlich. Wenn du sie hast, schaden sie aber nicht, denn auch Dinge wie AppleScript, JavaScript und sogar PHP kann Keyboard Maestro problemlos für dich ausführen.

Auch bei dieser App gilt: Die Möglichkeiten sind unendlich, im Rahmen dieser Übersicht kann ich noch nicht einmal an der Oberfläche von dem kratzen, was mit dieser App möglich ist. Wenn du die Arbeit an deinem Mac ernst nimmst, brauchst du Keyboard Maestro – da lege ich mich fest.

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1Password App für den Mac

3. 1Password

Welches die erste App ist, die ich auf einem neuen Mac installiere? Natürlich 1Password. Ich mag Sätze nicht, die mit "Wenn du nicht die letzten Jahre unter einem Stein gelebt hast…" beginnen, aber… wenn du nicht die letzten Jahre unter einem Stein gelebt hast, dann weißt du, wie essenziell ein Passwort Manager ist.

Damit ein Passwort sicher sein kann, muss es vor allem zwei Voraussetzungen erfüllen: Es sollte nur ein einziges Mal verwendet werden (dasselbe Passwort für deine E-Mails und für Amazon ist das Schlimmste, was du dir selbst antun kannst). Und es sollte lang und kompliziert sein.

Bei Hunderten von Logins und einer Passwortlänge in den Dutzenden, wie sollst du dir jemals deine Passwörter merken? Eben. Wer keinen Passwort Manager verwendet, kann sich nahezu sicher sein, dass er keine sichere Passwortstrategie hat oder dass er das Internet derart wenig verwendet, dass er sich die 2-3 Passwörter merken kann. Für alle anderen gilt: Ein Passwort Manager muss her.

1Password ist der wahrscheinlich beliebteste, aber es gibt auch Alternativen wie z.B. Dashlane. Ich nutze noch eine ältere Version von 1Password, weil ich keinen Grund sah (sondern eigentlich nur eine zusätzliche Gefahr), mich dem Abonnement-Service anzuschließen. Dennoch ist und bleibt diese App für mich die Nummer 1 unter den Passwort Managern.

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Bartender App für den Mac

4. Bartender

Je mehr Apps du auf deinem Mac verwendest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Menubar vor Icons überquellt. Bartender löst dieses Problem, indem es dich festlegen lässt, welche App in der Menubar angezeigt werden darf.

Bartender bietet dir sogar eine zweite, versteckte Leiste, die du nur nach Bedarf anzeigen lässt. Darin kannst du all jene Apps verstauen, zu denen du nur selten Zugriff benötigst.

Für ihre simplen Funktionen ist die App verhältnismäßig teuer, aber der Entwickler ist sehr großzügig, was die Updates angeht. Bisher wollte er keinen weiteren Cent von Bestandskunden haben, was die Anschaffung deutlich relativiert.

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Typinator App für den Mac

5. Typinator

Kannst du es auch nicht leiden, Textbausteine per E-Mail zugesendet zu bekommen? Der Ruf von Textbausteinen ist unnötigerweise schlecht. Sie können sehr viel mehr als nur Geringschätzung gegenüber Kunden ausdrücken.

Ich verwende Typinator täglich und speichere darin allerlei zum Teil kleinste Textbausteine, die ich immer wieder benötige. Von HTML und CSS Code bis zu Templates und individuell angepassten URLs ist dort alles gespeichert und durch Eingabe eines Kürzels abrufbar.

Der Vorteil von solchen Apps zeigt sich vor allem in ihren Automatisierungsmöglichkeiten. Du möchtest, dass in einem vorgefertigten Text immer das aktuelle Datum erscheint? Kein Problem, Typinator setzt es für dich ein. Du kannst auch festlegen, wo der Cursor nach der Ersetzung landen soll. Oder gar Nutzereingaben abfragen, die dann im Text Snippet verwendet werden.

Der Marktführer in diesem Bereich ist eigentlich TextExpander und die App ist auch deutlich moderner. Bisher hat mich allerdings das Abo-Modell davon abgehalten. Typinator bietet alles, was man braucht, aber zu einem günstigen Einmalpreis. Allerdings mit der Einschränkung, dass etwa einmal im Jahr eine neue, kostenpflichtige Version veröffentlicht wird (die oft kaum wesentliche Neuerungen bringt). Das Update ist aber optional, du kannst deine Version auch weiterhin verwenden.

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Yoink App für den Mac

6. Yoink

Yoink ist eine von diesen kleinen, unauffälligen Apps, auf die man nach einiger Zeit nicht mehr verzichten möchte. Die App wird erst aktiv, wenn du etwas auf deinem Mac ziehst – eine Datei zum Beispiel oder Text. Dann fährt links am Bildschirmrand ein kleines Dock aus, in dem du das Element ablegen kannst.

Nun steht es dir diese Datei auf allen Screens zur Verfügung, selbst wenn du den Finder oder den Desktop nicht sehen kannst. Von dem Dock aus kannst du die Datei oder den Text überall einfügen. Sehr praktisch, wenn man es erst einmal in seinen Workflow integriert hat.

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Fantastical App für den Mac

7. Fantastical

Zugegeben, der Apple Kalender ist bereits eine wirklich gute App, die viele Nutzer absolut zufriedenstellen dürfte. Fantastical geht aber einfach noch einen Schritt weiter.

Damit kannst du deine Termine einfach in natürlicher Sprache eintragen oder sogar diktieren, eine zweite Zeitzone anzeigen lassen oder Fantastical in einer Mini-Version in der Menubar aufrufen. Wenn du Apples Reminders nutzt, kannst du außerdem deine Aufgaben direkt im Kalender sehen.

Wer nur wenige Termine in seinem Kalender verwaltet, kommt mit dem Apple Kalender problemlos zurecht. Aber für alle, die ihren Kalender ihr zweites Zuhause nennen, ist Fantastical absolut eine Probefahrt wert.

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Amphetamine App für den Mac

8. Amphetamine

Nutzt du deinen Mac für eine Weile nicht, geht automatisch der Bildschirm aus und der Rechner in einen Sleep Mode. Das ist meistens erwünscht, denn so wird das Display geschont und Strom gespart.

Doch manchmal kann es einen zur Weißglut treiben. Da möchte man nur längere Zeit etwas vom Monitor ablesen oder Updates durchführen lassen und schon ist der Mac wieder im Sleep Mode. Amphetamine verhindert das. Wähl einfach die Zeit aus, die der Mac wach bleiben soll und Amphetamine kümmert sich darum.

Es ist sogar möglich, bestimmte Bedingungen festzulegen, unter denen Amphetamine aktiv sein soll, sogenannte Triggers. Wenn z.B. eine von dir festgelegte App läuft, der Rechner ohnehin am Strom angeschlossen ist oder ein USB-Stick eingesteckt wurde, hält Amphetamine den Mac wach bis die Bedingung nicht mehr gegeben ist.

Amphetamine ist übrigens kostenlos. Der Entwickler pflegt die App dennoch regelmäßig und fügt Funktionen hinzu. Etwas, das man von vielen kostenpflichtigen Apps und sogar solchen mit Abo-Modellen nicht durchweg behaupten kann.

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Malwarebytes App für den Mac

9. Malwarebytes

Macs sind bedeutend sicherer als Windows PCs. Das heißt allerdings nicht, dass sie dich vor allem beschützen können. Es gibt keine eindeutige Empfehlung, ob man Antivirus-Software auf einem Mac verwenden sollte, aber der Scanner von Malwarebytes ist in jedem Fall empfehlenswert.

Diese App ist kostenfrei in ihrer Grundausstattung und scannt den Mac auf Schadsoftware. Wer den Echtzeit-Schutz benötigt (der Mac wird permanent gescannt) muss hierfür zahlen. Das ist aber bei anderen seriösen Anbietern natürlich nicht anders. Die kostenlose Variante kann erst einmal ein guter Kompromisse sein, wenn man den Scan regelmäßig von Hand durchführt. Eine Erinnerung im Kalender hilft ungemein.

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Reeder App für den Mac

10. Reeder

Wir müssen über RSS-Feeds reden. Nahezu jede Nachrichtenplattform und jedes Blog bieten ein sogenanntes RSS-Feed an, das in einem bestimmten Format alle neuen Beiträge beinhaltet. Dieses Format können sogenannte RSS-Reader lesen und darstellen.

Mit anderen Worten: Du kannst RSS-Feeds abonnieren und eine App wie Reeder zeigt dir deine aktuellen Nachrichten in deiner persönlichen Zusammenstellung an. Das erspart dir, die Websites alle per Hand zu besuchen oder Newsletter zu abonnieren.

Obwohl es RSS-Feeds schon seit Urzeiten gibt, haben sie sich unter "normalen" Nutzern bislang kaum herumgesprochen. Allerdings kann ich mir persönlich gar keinen anderen Weg vorstellen, Nachrichten und Inhalte zu konsumieren. Reeder ist mein Favorit, weil er schlank und übersichtlich ist. Er erlaubt mir, hunderte von Meldungen in relativ kurzer Zeit zu überblicken und zu lesen.

Was du noch wissen solltest: RSS-Feeds setzen eine Dreiecksbeziehung voraus. Du brauchst einen Service, der die von dir gewünschten RSS-Feeds abonniert (d.h. regelmäßig abruft und auf Neuigkeiten überprüft). Das macht Reeder selbst nicht. Reeder verbindet sich nur mit diesem Service und zeigt dir die Nachrichten an. Ein sehr empfehlenswerter Service ist Feedbin, aber Feedly ist auch in Ordnung. Letzterer bietet auch eine kostenlose Einstiegsvariante an.

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Micro Snitch App für den Mac

11. Micro Snitch

Dass heute alle Geräte mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet sind, ist ein großes Problem. Denn sie sind potenziell geeignet, um uns auszuspionieren. Das Kameraproblem ist leicht behoben, denn hier genügt ein Sticker. Um das Mikrofron kümmert sich Micro Snitch.

Micro Snitch benachrichtigt dich sofort, wenn jemand versuchen sollte, auf das Mikrofon in deinem Mac zuzugreifen. Dann kannst du überprüfen, ob das gewollt war oder entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Die App sollte definitiv auf keinem Mac fehlen.

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Backblaze App für den Mac

12. Backblaze

Wo wir gerade schon von Sicherheit sprechen. Es gibt zwei Dinge, die heute als unverantwortlich gelten: Keinen Passwort Manager zu verwenden – und keine Backups zu haben. Ja, das Thema ist furchtbar langweilig und man freut sich nicht mal wirklich über Backups. Außer man benötigt sie. Und das kann jeden, wirklich jeden treffen.

Es geht ja nicht nur darum, dass die Festplatte plötzlich defekt ist – etwas, das insbesondere bei HDDs sehr häufig vorkommt. Es kann auch passieren, dass eine Software etwas ungewollt löscht oder du selbst. Das sind keine theoretischen Szenarien, die nur die anderen treffen. Die Chancen stehen gut, dass auch du davon schon betroffen warst. Backups verschaffen dir Ruhe und Entspannung.

Idealerweise solltest du mindestens zwei Arten von Backups haben: On Location und Off Location. Das bedeutet, eines bei dir vor Ort über eine externe Festplatte. Time Machine übernimmt diesen ganzen Prozess für dich. Aber ein Backup sollte auch außerhalb deiner vier Wände sein. Denn externe Festplatten können ebenso Fehler haben und vor allem gestohlen werden oder einem Brand zum Opfer fallen.

Für Off Location Backups ist Backblaze ein empfehlenswerter Anbieter. Der gesamte Inhalt deines Macs wird verschlüsselt über das Internet auf die Server von Backblaze geladen und verschlüsselt dort abgelegt. Niemand außer dir kennt den Schlüssel. Das alles geschieht vollständig im Hintergrund und ist ganz leicht einzurichten.

Sollte der Fall der Fälle einmal eintreten und dein Mac sowie deine Festplatte segnen das Zeitliche, dann kannst du entweder dein gesamtes Backup oder einen Teil davon von Backblaze herunterladen. Oder dir eine Festplatte zusenden lassen, die bereits den gesamten Inhalt deines Rechners enthält. Es mag übervorsichtig klingen, aber du könntest dir einmal wünschen, diese Extrameile gegangen zu sein.

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iStat Menus App für den Mac

13. iStat Menus

Die App iStat Menus ist ein bisschen nerdig, das gebe ich zu. Sie zeigt dir allerhand Systeminformationen in deiner Menubar an. Hast du mit Bartender also erst einmal Platz geschafft, nimmt iStat Menus diesen gerne für sich ein.

Du erhältst z.B. Informationen über die Auslastung deiner CPU, deines Arbeitsspeichers, deiner Festplatte, die Temperatur in deinem Mac, die Belastung deiner Internetverbindung und weiteres. Auch das Datum kannst du nach deinen Wünschen gestalten. Ich lasse mir z.B. immer auch die aktuelle Kalenderwoche anzeigen.

Durch einen Klick auf all diese Informationen werden dir weitere Zahlen angezeigt. Du kannst also in kürzester Zeit genau sehen, was im Hintergrund auf deinem Mac passiert. Geht der CPU-Wert plötzlich ohne erkennbaren Grund auf über 90 %? Ein Klick verrät dir sofort, welcher Prozess gerade Ressourcen verbraucht. Ja, Bitdefender, ich spreche von dir.

iStat Menus kann dich auch benachrichtigen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Zum Beispiel bevor die Uhren umgestellt werden, deine Internetverbindung ausgefallen ist oder die CPU-Auslastung 10 Sekunden lang über 50 % lag. Ja, es ist eine App für Nerds. Aber auch eine für solche, die es werden sollen.

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Mindnode App für den Mac

14. Mindnode

Ich wollte in diesem Beitrag bewusst keine Apps zum Schreiben oder Designen oder zur Bildbearbeitung unterbringen, weil ich der Meinung bin, dass eben nicht jeder professionell schreibt, designt oder Bilder bearbeitet. Aber bei Mindnode sehe ich das etwas anders.

Mindnode ist die wahrscheinlich beliebteste App zum Erstellen von Mindmaps und das ist etwas, das jedem helfen kann, seine Gedanken zu sortieren, Gliederungen zu entwerfen oder alle erdenklichen Inhalte und Dinge zu organisieren.

Mindmaps sind für mich der Startpunkt von vielem. Ob umfangreichere Blogbeiträge, ganze Bücher oder Pläne und Strategien, einiges beginnt in Mindnode. Denn hier kann ich erst einmal alles, was mir einfällt, lose sammeln. Das bietet mir zwar auch eine reine Textnotiz, aber die lässt mich das nicht im Anschluss mühelos sortieren.

Bei Mindnode erstelle ich schnell neue Knoten und sortiere alle einzelnen Punkte in Windeseile darunter. Schon habe ich eine Struktur. In einer Textdatei wäre ich so mit Copy & Paste beschäftigt, dass ich nach einer Zeit jeglichen Überblick verloren hätte. Deshalb: Ohne Mindnode, ohne mich. Probier die App einmal aus, du wirst es nicht bereuen.

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PDF Expert App für den Mac

15. PDF Expert

Um PDFs kommen wir auch heute immer noch nicht herum. Aber die Arbeit damit ist bisweilen grauenhaft. Die Vorschau auf dem Mac ist okay, aber man schaut sich schnell nach Alternativen um. Der Reader von Adobe ist nicht empfehlenswert, wenn man seinen Mac sicherheitstechnisch nicht gerne offen wie ein Scheunentor hat. Ständig werden Sicherheitslücken in der Adobe App entdeckt.

Für mich ist PDF Expert deshalb die erste Wahl. Die App ist sehr schnell, stellt PDFs sehr übersichtlich dar und hat alle Tools an Board, die man für die Arbeit mit PDF-Dateien benötigt. Markieren, Formen zeichnen, Texte schreiben, Notizen anlegen, Unterschriften hinzufügen, das ist für PDF Expert alles kein Problem. Du willst die PDF abändern? Auch kein Problem.

PDF Expert ist so, wie das Erlebnis mit PDFs eigentlich sein sollte, aber nie war: unkompliziert. Das lässt sich der Hersteller allerdings auch fürstlich bezahlen, weshalb es sich besonders lohnt, hier auf Angebote zu warten.

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Fazit

Die Liste dieser Apps habe ich nach bestem Wissen und Gewissen dargestellt. All diese Apps nutze ich regelmäßig selbst und bin von ihnen überzeugt. Sollte sich das ändern, fliegen sie aus diesem Beitrag. Und ebenso nehme ich hier neue auf, wenn sie aus meiner Sicht reif dafür sind.

Lass mich noch etwas zu den Preisen sagen: Der Großteil der genannten Apps ist kostenpflichtig. Wenn du die Anschaffungskosten zusammenrechnest, kommt eine respektable Summe dabei heraus. Fühl dich nicht gezwungen, alles sofort anzuschaffen. Nimm lieber nach und nach eine neue App hinzu und lern sie kennen und nutzen. Zu oft passiert es, dann man Apps kauft, die man doch erst nicht richtig nutzt und die später Spinnweben ansetzen.

Außerdem möchte ich dir raten, auf Angebote zu warten. Fast alle der genannten Apps sind regelmäßig im Angebot. Gerne zum Cybermonday oder Black Friday. Aber manchmal auch zum Schulanfang, weil Sommer ist oder ein Aszendent gut steht.

Eine Alternative zum Kauf ist übrigens der Abo-Service SetApp – das Netflix für Apps. Einige der hier genannten Apps findest du ebenfalls dort (und wie bei Netflix auch ist natürlich etwas Schrott dabei). Ich nutze das Angebot selbst nicht, weil ich die meisten Apps schon gekauft hatte, bevor es den Service gab und sich das deshalb nicht für mich lohnt. SetApp macht allerdings einen guten Eindruck und gerade wenn du erst mit dem Sammeln anfängst, kann sich das finanziell durchaus lohnen.

Was sind deine essenziellen Mac Apps? Habe ich etwas vergessen? Findest du einzelne Apps in diesem Beitrag nicht so gut? Dann schreib einen Kommentar unter diesen Beitrag und wir diskutieren darüber.

In diesem Beitrag werden Werke der folgenden Urheber verwendet:

  • unsplash.com / @leap_design
Alexander Hetzel

Alexander Hetzel hat THEEEQ gegründet, weil er immer noch nach dem effizientesten Weg sucht, um dutzende Zimmerpflanzen am Leben zu erhalten. In der Nacht kämpft er gegen Spinnweben und leitet Gladspring, eine Strategieberatung für exklusive Marken.

2 Kommentare
  1. Ein interessanter Beitrag. Einige der vorgestellten Apps kannte ich schon. Und die anderen? Die kann ich gut gebrauchen. Danke für die Tipps.

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